22.08.2026
Vuelta, 1. Etappe, Text: Pogacar Sieger im Hundertstel-Krimi, Küng nicht in den Top Ten
Tadej Pogacar lässt gleich zum Auftakt der Vuelta seine Muskeln spielen. Der Slowene gewinnt in seiner Wahlheimat Monaco das Einzelzeitfahren und lässt sich erstmals ins rote Leadertrikot einkleiden.
Pogacar benötigte für den 9,4 km langen und flachen Parcours, der an den grössten Sehenswürdigkeiten des Fürstentums vorbeiführte, 10:57 Minuten. Er verwies damit den britischen Zeitfahr-Spezialisten Ethan Hayter um lediglich neun Hundertstelsekunden auf den 2. Platz.
Dritter wurde Hayters Landsmann Joshua Tarling, der lange die Bestzeit hielt. Sein jüngerer Bruder Finley war acht Tage zuvor im Alter von 19 Jahren an den Folgen eines Unfalls an der Portugal-Rundfahrt gestorben.
Als bester Schweizer belegte Stefan Küng mit 14 Sekunden Rückstand auf Pogacar den 12. Rang. Der Thurgauer wird in der letzten Woche eine weitere Chancen erhalten, wie 2024 ein Zeitfahren der Spanien-Rundfahrt zu gewinnen.
Pogacar unterstrich knapp vier Wochen nach seinem fünften Triumph an der Tour de France seine Ambitionen, in diesem Jahr erstmals auch die Vuelta zu gewinnen. Es war sein vierter Etappensieg bei der letzten Grand Tour des Jahres. Bei seiner bislang einzigen Teilnahme 2019 hatte er drei Etappen für sich entschieden und die Rundfahrt als Dritter beendet.
Am Sonntag stehen 214,3 hügelige Kilometer von Monaco ins französische Manosque im Programm, ehe am Montag in den französischen Pyrenäen die erste Bergankunft wartet.
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