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01.09.2026
Para-Cycling, WM, Vorschau: Medaillenambitionen an der Para-Cycling-WM in Alabama

Fünf Handbikerinnen und fünf stehende Para-Cyclerinnen vertreten die Schweiz vom 4. bis 7. September an der WM in den USA. Neben den Regenbogentrikots im Einzelzeitfahren und Strassenrennen werden auch Punkte für erste Startplätze in Los Angeles 2028 vergeben.

Zu den grössten Schweizer Medaillenhoffnungen an der WM in Huntsville, Alabama, zählen Flurina Rigling (C2), Fabian Recher (H4) und Celine van Till (T2). Rigling ist amtierende Zeitfahr- und Strassen-Weltmeisterin und Europameisterin im Strassenrennen. Recher reist als zweifacher Europameister und Gesamtweltcupsieger in die USA. Van Till ist seit 2024 und der Heim-WM in Zürich international ungeschlagen.

Als Favoriten starten auch Sandra Fuhrer (H4) und Micha Wäfler (H3). Fuhrer, Weltmeisterin 2025 im Strassenrennen, bestätigte ihre Form im Juni mit zwei EM-Titeln. Wäfler strebt nach EM-Gold im Zeitfahren und Bronze im Strassenrennen erstmals eine WM-Medaille an. Die Europameisterschaften seien laut Handbike-Nationalcoach Mathias Frank ein guter Gradmesser, da viel starke Teams aus Europa stammen.

Seine WM-Premiere gibt der Aargauer Quirin Lutz (C2). Auf dem Tandem starten Christian Ackermann und Pilot Dominik Bütler (MB). Der Waadtländer Laurent Garnier (C4) und der Zürcher Felix Frohofer (H4) komplettieren das zehnköpfige Team.

Im Nationenranking 2026, wo es um je einen Paralympics-Quotenplatz bei den Frauen und Männern geht, ist die Schweiz dank starker Weltcup-Resultate bereits gut positioniert. Für die weitere Qualifikation für Los Angeles 2028 werden laut PluSport-Nationalcoach Scott Bugden aber vor allem die kommenden beiden Jahre entscheidend sein.

Diese Meldung wurde in Zusammenarbeit mit Swiss Paralympic erstellt und vor der Publikation überprüft.

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