25.08.2026
WM Val di Sole, Vorschau (1), Listicle: Das Wichtigste zur Mountainbike-WM in Val di Sole
Drei Wochen nach den Heim-Europameisterschaften im Tessin werden diese Woche in Val di Sole die Weltmeisterinnen und Weltmeister im Mountainbike gekürt. Das Wichtigste im Überblick.
48 Athletinnen und Athleten vertreten die Schweiz diese Woche an den Mountainbike-Weltmeisterschaften im italienischen Val di Sole. Ein Jahr nach den ersten kombinierten Weltmeisterschaften an verschiedenen Austragungsorten im Wallis kehren die Titelkämpfe wieder zum klassischen Format zurück.
Den Auftakt machen am Mittwoch die Wettkämpfe im E-Mountainbike und der Team-Wettkampf. Am Donnerstag folgen die Entscheidungen im Short Track, am Samstag jene im Downhill. Den Abschluss bilden wie gewohnt die Cross-Country-Rennen.
Als die WM vor fünf Jahren letztmals in Val di Sole stattfand, wurde erstmals ein WM-Titel im Short Track vergeben. Sina Frei triumphierte damals bei der Premiere. Auch diesmal reist die Zürcherin mit grossem Selbstvertrauen ins Trentino. Am vergangenen Wochenende gewann sie bei der Hauptprobe in Les Gets beide Rennen. Im Weltcup führt sie die Short-Track-Wertung an und liegt im olympischen Cross-Country auf Platz 2.
Im Short Track stellt die Schweiz mit Alessandra Keller zudem die Titelverteidigerin. Die 30-jährige Nidwaldnerin wiederholte vor einem Jahr bei der Heim-WM im Wallis, was Frei 2021 in Val di Sole gelungen war: Auf den WM-Titel im Short Track liess sie Bronze im olympischen Cross Country folgen. Vor drei Wochen sorgten Frei und Keller an der Heim-EM im Tessin gleich zweimal für einen Schweizer Doppelerfolg.
Auch Ronja Blöchlinger und Nicole Koller zählen zum erweiterten Kreis der Podest-Kandidatinnen. Beide fuhren in dieser Weltcupsaison bereits in die Top 3, Blöchlinger sogar dreimal.
Die Schweizer Männer warten seit 2023 auf eine WM-Medaille. Damals gewann der mittlerweile zurückgetretene Rekordweltmeister Nino Schurter Bronze im Cross-Country.
Die grössten Schweizer Hoffnungen ruhen diesmal auf Dario Lillo und Fabio Püntener. Beide überzeugten in dieser Weltcupsaison mit Konstanz und standen zuletzt an der EM jeweils als Dritte auf dem Podest. Gespannt sein darf man auch auf Filippo Colombo, der nach einer Verletzungspause erst vor drei Wochen in den Rennbetrieb zurückkehrte. Mit dem 37-jährigen Mathias Flückiger gehört zudem auch ein echter Routinier zum Schweizer Aufgebot.
Das Feld ist deutlich stärker besetzt als an der EM. Bei den Männern ist Titelverteidiger Alan Hatherly aus Südafrika dabei. Zu den Herausforderern gehören die Franzosen Adrien Boichis, Luca Martin und Mathis Azzaro sowie der britische Doppel-Europameister Charlie Aldridge.
Bei den Frauen hinterliess zuletzt die schwedische Weltmeisterin und Gesamtweltcup-Führende Jenny Rissveds einen starken Eindruck. Auch die Italienerin Martina Berta und die Amerikanerin Savilia Blunk gehören zum Kreis der Favoritinnen. Zudem ist die letztjährige Gesamtweltcup-Siegerin Samara Maxwell nach mentalen Problemen wieder dabei.
In der Disziplin Downhill ist Lisa Baumann der Schweizer Trumpf. Die zweifache Europameisterin stand in diesem Jahr bereits dreimal auf dem Weltcuppodest und belegt in der Gesamtwertung den 2. Rang.
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